Senkung des Arbeitslosen-Versicherungsbeitrags in Kraft

900.000 Erwerbstätige werden ab sofort um bis zu 490 Euro entlastet

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"Das ist ein erster spürbarer Schritt zur Senkung der Steuer- und Abgabenquote Richtung 40 Prozent", sagt Bundeskanzler Sebastian Kurz zu der am 1. Juli in Kraft getretenen Maßnahme. Mit der Senkung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge zahlen ca. 900.000 Erwerbstätige mit einem Einkommen von bis zu 1.938 Euro ab sofort weniger Abgaben. Der Familienbonus wird als weitere Entlastungsmaßnahme am Mittwoch im Parlament beschlossen.
Bundeskanzler Sebastian Kurz spricht von einer Gesamt-Entlastung von rund 140 Mio. Euro. Pro Person sinken die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung um bis zu 490 Euro. Die Bundesregierung würde damit ihre Entlastungspolitik konsequent fortsetzen, so Kurz. Auch VP-Klubchef August Wöginger zeigt sich erfreut über die Senkung der Steuer: "Es profitieren davon bis zu 900.000 Österreicherinnen und Österreicher mit durchschnittlich 300 Euro über das Jahr gerechnet."

Besonders mittlere und kleine Einkommen entlastet

In absoluten Zahlen bedeutet die Senkung der Versicherungsbeiträge eine Entlastung von bis zu 490 Euro pro Person und Jahr. "Wir entlasten damit besonders die Bezieher von niedrigen Einkommen wie beispielsweise im Handel oder Gastgewerbe", so Wöginger.

Änderungen auf einen Blick: 

  • 0 Prozent ALV-Beitrag bis € 1.648,00
  • 1 Prozent über € 1.648,00 bis € 1.798,00
  • 2 Prozent über € 1.798,00 bis € 1.948,00

Am Mittwoch soll dann die nächste Entlastungsmaßnahme im Nationalrat beschlossen werden: der Familienbonus Plus. Davon sollen 950.000 Familien mit 1,6 Mio. Kinder profitieren. Konkret soll Familien damit pro Kind im Jahr bis zu 1500 mehr Netto von ihrem Brutto-Einkommen übrig bleiben. "Unser Ziel ist es, jene die Steuern zahlen, spürbar zu entlasten", so Bundeskanzler Kurz. 

Die neue Volkspartei EN.
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