"Kräftigeres Plus für kleine Pensionen"

Mit der Pensionserhöhung nimmt die Bundesregierung im ersten Ministerrat nach der Sommerpause gleich ein wichtiges Thema in Angriff. Anpassungen sind nicht nur im Ausmaß der Inflation, sondern bei kleinen und mittleren Pensionen in größerem Maße geplant.

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Die Pensionserhöhung für 2019 wird zu einem großen Teil deutlich über der Inflationsrate liegen - das hat die Regierung hat im Ministerrat am Mittwoch beschlossen. Der Fokus soll dabei besonders auf kleineren und mittleren Pensionen liegen, denn diese seien von der Teuerung stärker betroffen, stellte Bundeskanzler Sebastian Kurz fest: „Das bedeutet rund 405 Euro für eine Pension von 1500 Euro“. Von der Anhebung der Pensionen um 2,6 Prozent profitieren laut Regierung sogar rund die Hälfte aller Pensionistinnen und Pensionisten. 

Konkret bedeutet die Pensionserhöhung: 
•    Pensionen bis 1.115 Euro steigen um 2,6 Prozent. 
•    Pensionen zwischen 1.115 Euro und 1.500 Euro werden mit der Höhe abfallend von 2,6 bis 2 Prozent erhöht. 
•    Pensionen von 1.500 Euro bis 3.402 Euro werden um 2 Prozent erhöht. 

Laut Bundesregierung handelt es sich dabei um die stärkste Pensionserhöhung der vergangenen Jahre. Zum Vergleich: In den Jahren von 2010-2017 lag die durchschnittliche Inflationsrate bei 1,9 Prozent. Die Pensionserhöhung dagegen im Schnitt nur bei 1,6 Prozent (2011-2018). Pensionisten mussten somit jährlich einen reellen Kaufkraftverlust erleiden. Die Regierung leite mit dieser Pensionserhöhung eine Trendwende ein, meinte der Generalsekretär der neuen Volkspartei, Karl Nehammer in Bezug auf den Regierungsbeschluss. Inkrafttreten wird die Pensionserhöhung mit 1.1.2019. 
 

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