Kurz in Madrid:

EU-Gipfel und Afrika-Strategie im Zentrum 

Die nächste Reise von Sebastian Kurz steht im Zeichen der Vorbereitung des EU-Gipfels in Salzburg und des angekündigten "Hilfe-vor Ort"-Gipfels im Dezember in Wien und führt in nach Madrid, Berlin und Paris

Sebastian Kurz (c) Jakob Glaser

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Der erste Stopp führt Kurz nach Madrid, wo ein Treffen mit seinem Amtskollegen Pedro Sanchez am Programm steht. Das Arbeitsgespräch wird sich um Migration und die Notwendigkeit der Entwicklung einer Afrika-Strategie drehen. Laut Kurz habe Spanien seine Grenzen bereits in der Vergangenheit erfolgreich geschützt. Daher sei es notwendig, dass das Land weiterhin einen „konsequenten Schutz seiner Grenzen“ betreibe, weil die EU „keine Alternative zur Beendigung des illegalen Handels mit Migranten“ habe. 

Auch die am Sonntag und Montag stattfindenden Termine in Berlin und Paris bei Merkel und Präsident Macron  stehen unter dem Motto einer europäischen Afrika-Strategie und dem Ausbaus der Hilfe vor Ort.  „In Afrika werden voraussichtlich Mitte des Jahrhunderts zwei Milliarden Menschen leben, gegen Ende des Jahrhunderts sogar vier Milliarden. Es ist daher unbedingt notwendig, dass wir enger mit den afrikanischen Staaten zusammenarbeiten“, so Kurz. Forciert werden müssten Projekte, so Kurz, die „langfristige „wirtschaftliche Kooperation in Zukunftsbereichen“ angehen. Aus diesem Anlass soll es Anfang Dezember einen „Hilfe-vor-Ort“-Gipfel in Österreich geben. 

Daneben werde der informelle EU-Gipfel in Salzburg am 20. Und 21. September zur Sprache gebracht. Bei diesem werde es vor allem vor allem um weitere Fortschritte bei der Umsetzung der beim Europäischen Rat im Juni beschlossenen Trendwende in der Migrationspolitik gehen.  Ziel sei es auf mehr Kooperation in Migrationsfragen zu setzen, weil es klar sein müsse, so Kurz abschließend, „dass die Grenzen Europas für illegale Einwanderung geschlossen sind.“

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