Gedenkjahr 2018:

Bundesregierung setzt bleibendes Zeichen des Gedenkens

Vor allem für die jüdische Bevölkerung Österreichs begann 1938 ein beispielloser Leidensweg, der uns auch heute, genau 80 Jahre später, noch beschämt und betroffen macht. Es liegt in der historischen Verantwortung Österreichs zum Schutz der demokratischen Grundwerte und unseres Rechtsstaates eine aktive Erinnerungspolitik zu betreiben.

Die Bundesregierung will den rund 66.000 österreichischen Jüdinnen und Juden, die dem NS-Terrorregime zum Opfer gefallen sind, ein bleibendes Zeichen des Gedenkens und der Erinnerung setzen. Deshalb unterstützt sie die Errichtung einer Shoa-Namensmauer in Wien.

„Wir haben es uns für das Jahr 2018 zur Aufgabe gemacht, uns unserer Vergangenheit zu stellen und auch an die dunklen Seiten unserer Geschichte zu erinnern. Dies gilt gerade für die Schrecken des NS-Regimes – der Shoa und den Zweiten Weltkrieg.“
– Bundeskanzler Sebastian Kurz.

› Die gesamte Rede von Sebastian Kurz

Viele der Vertriebenen blieben trotz allem ihrer ehemaligen Heimat im Herzen eng verbunden. Deshalb hat sich die Bundesregierung bereits im Regierungsprogramm darauf geeinigt, die Doppelstaatsbürgerschaft für Nachfahren von Opfern des Nationalsozialismus aus Österreich zu ermöglichen.

Kurt Yakov Tutter

Kurt Tutter ist Initiator für die Errichtung einer namentlichen Gedenkstätte für im Holocaust ermordete Juden. Hier erzählt er einen Ausschnitt seiner berührenden Lebensgeschichte:


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