Österreich bekommt eine Digitalisierungsagentur 

Die Bundesregierung schafft eine zentrale Plattform zur Umsetzung wichtiger Digitalisierungsmaßnahmen. Damit will die zuständige Bundesministerin Margarete Schramböck Österreich an die Spitze der Digitalisierungs-Nationen führen. 

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„Wir wollen den digitalen Wandel aktiv gestalten und wirtschaftlich nutzen“, betonen Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, und Norbert Hofer, Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie. Die Digitalisierung ist ein zentrales Zukunftsthema und betrifft sämtliche Lebensbereiche. Die Bundesregierung hat der Digitalisierung im Regierungsprogramm entsprechend hohe Priorität eingeräumt und u.a. die Einrichtung einer Digitalisierungsagentur vorgesehen. „Wir schaffen damit eine zentrale Plattform für wichtige Digitalisierungsmaßnahmen und die notwendigen Rahmenbedingungen, um Herausforderungen der digitalen Transformation gezielt und gemeinsam umzusetzen“, so die beiden Minister. 

Hofer und Schramböck (c) Philipp Hartberger

Im Digital Economy and Society Index (DESI) der Europäischen Kommission 2018 ist Österreich auf dem 11. Platz, knapp vor Malta, Litauen und Deutschland. In den TOP 3 sind Dänemark, Schweden und Finnland. „Unser Ziel muss die Spitze sein“, so die beiden Minister. Mit der Digitalisierungsagentur folge Österreich dem Beispiel führender Digitalisierungs-Nationen und schaffe wichtige Voraussetzungen, um als Standort attraktiv zu bleiben. 

Handlungsfelder und Aufgaben der Digitalisierungsagentur 

Die Digitalisierungsagentur agiert in den fünf Handlungsfeldern Digitale Infrastruktur, Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft, Forschung, Entwicklung und Innovation sowie Datenschutz und Datenwirtschaft. Sie schafft eine Plattform zur Koordination und Abstimmung unterschiedlicher Akteure, vernetzt die relevanten Stakeholder und gestaltet einen Dialog zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Verwaltung zu unterschiedlichen Facetten der Digitalisierung. Weiters greift die DIA relevante Ideen und Anliegen auf und formuliert gemeinsam mit Stakeholdern Umsetzungsprojekte. Ebenso agiert sie in enger Abstimmung mit der interministeriellen Task Force der Chief Digital Officers (CDO), berät die Bundesregierung und ist nationaler wie internationaler Ansprechpartner. Die DIA wickelt selbst keine Förderprogramme ab, ist aber in die Vorbereitung neuer Programme und Initiativen eingebunden.


 

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