ÖVP-Logo, Link zur Startseite

Link zum Bereich Medienservice
Link zur Newsletter-Anmeldung
Link zum Youtube-Channel der ÖVP (öffnet sich in einem neuen Fenster)
Link zur Flickr-Seite der ÖVP (öffnet sich in einem neuen Fenster)
Link zum Facebookprofil der ÖVP (öffnet sich in einem neuen Fenster)
Link zum Bereich Blogs



Finanzminister Josef Pröll präsentiert das "Projekt Österreich - Agenda für neues Wachstum".


ÖVP-Chef Josef Pröll bei seiner Grundsatzrede im Finanzministerium., Bildrechte: ÖVP/Jakob Glaser
ÖVP-Chef Josef Pröll bei seiner Grundsatzrede im Finanzministerium., Bildrechte: ÖVP/Jakob Glaser
14.10.2009

Projekt Österreich

"'Projekt Österreich' bedeutet, es ist etwas auf dem Weg, es gibt ein Ziel und es gibt noch viel Arbeit", betont Finanzminister Josef Pröll am Anfang seiner Rede. "Die Herausforderungen, die vor uns liegen, sind gewaltig: Neue Technologien, die demografische Entwicklung, die immer stärkere internationale Vernetzung und Abhängigkeit sowie der Klimawandel gehören bewältigt. Jetzt sind auch noch die Folgen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise dazugekommen. Wie wir mit dieser schwierigen Situation umgehen, liegt aber ausschließlich an uns. Wir können sie verdrängen und den Kopf in den Sand stecken. Oder aber: Erkennen und handeln. Österreich ist ein starkes und selbstbewusstes Land. Ich will, dass wir Österreich voranbringen."

Agenda für neues Wachstum

"Wir brauchen eine Agenda für ein 'Neues Wachstum'. Das ist zu allererst natürlich ein neues ökonomisches Wachstum. Es geht aber auch um eine Veränderung unseres Selbstverständnisses, ein Wachstum unseres Selbstvertrauens, und unserer Bereitschaft, die Aufgaben, die vor uns liegen, zu erkennen und sie entschlossen anzugehen. Und dieses 'Neue Wachstum' ist keine ausschließlich wirtschaftliche Herausforderung, sondern hat auch weitreichende politische und gesellschaftliche Dimensionen."

Außenpolitische Akzente

In der Außenpolitik setzt Pröll auf eine bessere Zusammenarbeit innerhalb völkerrechtlich etablierter Organisationen und möchte Österreich als Standort für internationale Organisationen attraktiver machen, wobei der Fokus auf genau jenen Wirtschaftsräumen liegen soll, denen alle Prognosen für die kommenden Jahre die größten Wachstumschancen einräumen.

Button Video ansehen

Aufsichts- und Vertrauenspaket für den Finanzplatz Österreich

Als die wichtigsten Ziele für den Finanzplatz Österreich nennt Pröll:

  1. Vertrauen der Sparer und Anleger in die Finanzwirtschaft durch klare Regelungen für Finanzdienstleistungen und eine konsequente Verfolgung von Anlegeschadensfällen zurückgewinnen
  2. Noch mehr Biss für die Finanzmarktaufsicht in Österreich durch erweiterte Ermittlungsbefugnisse und schärfere Sanktionsmöglichkeiten sowie die letztinstanzliche Bilanzaufsicht
  3. "Financial Education", das 1x1 der Finanz- und Volkswirtschaft, als mittelfristiger Bestandteil jeder schulischen Ausbildung
  4. Neue Wege zum Schutz von Kundengeldern, um für mögliche künfige Bankenkrisen organisatorisch gerüstet zu sein

Dazu wird Pröll auf europäischer Ebene die Einführung einer Finanztransaktionssteuer konsequent vorantreiben.

Leitlinie der Bildungspolitik: Eignung, Neigung, Leistung

Josef Pröll fordert, dass im Schulbereich Schüler, Lehrer und Eltern an einem Strang ziehen.Im Kern steht die Entfaltung der Persönlichkeit des Einzelnen und ihrer individuellen Talente. "Die Leitlinie dazu lautet - Eignung, Neigung und Leistung müssen Hand in Hand gehen." Pröll bekennt sich zum differenzierten Schulsystem, will aber die Durchlässigkeit zwischen den unterschiedlichen Schultypen verbessern. Vor dem Hintergrund der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bekennt sich Pröll klar zur Forcierung eines ganztägigen schulischen Angebots, wofür auch Geld in die Hand genommen werden muss.

70 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung

"Ich möchte Österreich an der Schnittstelle zwischen Ost und West zum Forschungsknotenpunkt Zentraleuropas machen", gibt Pröll das Ziel vor. Schließlich wächst die Beschäftigung in forschungs- und entwicklungsintensiven Unternehmen mehr als doppelt so stark wie in Unternehmen mit niedriger Forschungsintensität. Pröll bekennt sich daher zu klaren finanziellen Schwerpunktsetzungen für Forschung und Innovation im Bundesbudget und befürwortet ein eigenes Forschungsfinanzierungsgesetz. In den nächsten Wochen wird der Finanzminister ein Konzept zur Erleichterung für Investitionen in Innovation präsentieren. Gemeinsam mit privaten Anlegern werden insgesamt 70 Millionen Euro für die nächsten zwei Jahre zur Verfügung gestellt.

Gesundheitsfinanzierung aus einem Topf

Pröll will für Österreich das beste, und nicht das teuerste Gesundheitssystem der Welt: "Die für das Gesundheitssystem jährlich notwendigen 27 Milliarden Euro sollten direkt bei den Patientinnen und Patienten ihre Wirkung entfalten: Dazu müssen wir in den nächsten Monaten und Jahren eine Bündelung sämtlicher Finanzierungsströme und eine Finanzierung aus einem Topf vornehmen und von dort aus nach einem einheitlichen Maßstab verrechnen - an Ärzte, Spitäler und alle Beteiligten."

Sicherung des Pensionssystems

"Es muss uns alarmieren, wenn die Jugend nicht mehr an den Generationenvertrag glaubt. Generationenübergreifende Solidarität ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. "Wenn dieses Rückgrat bricht, gehen wir schweren Zeiten entgegen." Pröll fordert daher:

  1. Die umfassenden Pensionssicherungsreformen müssen wirken. Ausnahmeregelungen begünstigen einige wenige auf Kosten aller anderen.
  2. Bei der Hacklerregelung besteht dringender Handlungsbedarf.
  3. Das Zusammenspiel zwischen Hacklerregelung, Invaliditätspension, Schwerarbeitspension und der regulären Alterspension muss neu geordnet werden.
  4. Generationenübergreifende Solidarität

Keine neuen Steuern - Sozialkonto für jeden

"Wer jetzt über Steuererhöhungen oder neue Steuern redet, der hilft der Wirtschaft nicht auf die Sprünge, der stellt ihr ein Bein", wendet sich Pröll strikt gegen neue Steuern. Hier geht es auch um Leistungsgerechtigkeit und der Solidarität mit den arbeitenden Menschen. "Deshalb schlage ich die Einführung eines allgemeinen Transferkontos vor. Ein Konto, auf dem alle staatlichen Beihilfen pro Haushalt zusammengeführt und dargestellt werden. Ein Konto, das mehr Transparenz bringt, mehr Gerechtigkeit und vor allem mehr Leistungsbewusstsein." Das Steuerrecht will Pröll vereinfachen. Er spricht sich gegen neue Steuern aus.

Konklave zur Verwaltungsreform

Um bei den Ausgaben zu sparen, müssen in einer Verwaltungsreform Doppelgleisigkeiten und unklare Kompetenzverteilung beseitigt werden. Prölls langfristiges Ziel ist ein gemeinsamer Öffentlicher Dienst in Österreich. "Ich werde dem Bundeskanzler daher vorschlagen, nächstes Jahr eine Art Konklave zu machen. Auf Basis der bis dahin vorliegenden Expertenvorschläge sollen Bundeskanzler, Finanzminister, Landeshauptleute und die Spitzen der Verwaltung verhandeln, bis weißer Rauch aufsteigt. Es ist an der Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen", fordert Pröll alle Akteure auf.


Copyright: ÖVP, Jakob Glaser; Finanzminister Josef Pröll präsentiert das 'Projekt Österreich - Agenda für neues Wachstum'.
Copyright: ÖVP; Jakob Glaser, Finanzminister Josef Pröll präsentiert das 'Projekt Österreich - Agenda für neues Wachstum'.
Copyright: ÖVP; Jakob Glaser, Finanzminister Josef Pröll präsentiert das 'Projekt Österreich - Agenda für neues Wachstum'.
Copyright: ÖVP; Jakob Glaser, Finanzminister Josef Pröll präsentiert das 'Projekt Österreich - Agenda für neues Wachstum'.
Copyright: ÖVP; Jakob Glaser, Finanzminister Josef Pröll präsentiert das 'Projekt Österreich - Agenda für neues Wachstum'.
nach links scrollen
nach rechts scrollen


› Mehr Details der Rede

› Rede im Wortlaut (pdf)

› Rede als Video in voller Länge 



MEDIENECHO:

"Das Gesetz des Handelns liegt bei Josef Pröll. Die ÖVP hat sich auch auf sozialdemokratischen Feldern breitgemacht - die SPÖ ist nur noch Zuschauer.
Martina Salomon, Die Presse
› Mehr

"Denn deutlicher hätte der Kontrast nicht sein können: Hier ein Kanzler, der darum kämpft, der eigenen Partei eine Linie zu geben, und vorerst nicht mehr zu präsentieren hat als eine Arbeitsgruppe. Dort der Kanzlerkandidat, der staatstragend seine Vision für die Zukunft Österreichs vorbringt und mit jeder Faser signalisiert: Ich will und kann regieren."
Wolfgang Braun, Oberösterreichische Nachrichten
› Mehr

"Während der Koalitionspartner nur mit sich selbst beschäftigt ist und trotz der Schuldenberger nach höheren Sozialleistungen ruft, legte Josef Pröll ein Bekenntnis zum Sparen ab. Er schilderte die Finanzlage der Republik in aller gebotenen Dramatik: Wenn die Politik nicht rasch handelt, wird sie bald überhaupt nicht mehr handeln können, weil ihr dann nämlich durch die wachsenden Zinszahlungen für die Staatsschulden jeder finanzielle Handlungsspielraum verloren geht."
Alexander Purger, Salzburger Nachrichten
› Mehr

"Applaus. Josef Pröll hat gestern einen richtigen Schritt gesetzt: Er hat in großer medialer Inszenierung seine Vision für die Zukunft dieser Regierung präsentiert. Zwar wurde inhaltlich bei dieser Elefanten-Inszenierung nur ein Mäuslein geboren – konkret haben wir nur erfahren, dass uns die „Hackler-Regelung“ zu teuer kommt. Aber allein, dass ein Finanzminister die großen Linien seiner Politik skizziert, Visionen anspricht und sein, wenn auch allgemein gehaltenes „Credo“ formuliert („Die Schulden fressen uns auf!“), verdient Applaus.
Wolfgang Fellner, Österreich
› Mehr

"Pröll will nicht als Utopist oder Visionär abgehakt werden ("Es gibt Politiker, die mit großen Visionen begeistern, aber dann in den Mühen der Tagespolitik an ihre Grenzen stoßen … Ich will den umgekehrten Weg gehen - jetzt die Arbeit machen, die zu tun ist"). Doch was er vorlegt, ist schon eine Vision, ein Ausblick, unterfüttert mit Handlungsanleitungen."
Christoph Kotanko, Kurier
› Mehr

"Eine solche Rede hätte man sich vom Kanzler gewünscht." Michael Jungwirth, Kleine Zeitung

"Josef Pröll hat seine erste große programmatische Rede gehalten. Er hat viel Richtiges und relativ Mutiges gesagt (jedenfalls Mutigeres und Wahreres, als man in den letzten vier Jahren von einem anderen heimischen Politiker gehört hätte)."
Andreas Unterberger

„Seit Wochen angekündigt, ließ sich die Rede von Josef Pröll an einigen Stellen sehen.“
Esther Mitterstieler, Wirtschaftsblatt
› Mehr

„Hier der ÖVP-Parteiobmann mit klaren Ansagen, da die SPÖ, die ihre Zukunftsperspektiven erst in Arbeitsgruppen suchen muss.“
Markus Ebert, Volksblatt
› Mehr

› Das Medienecho

MAILREAKTIONEN:

 

"Meines Erachtens nach sind Sie persönlich und die ÖVP derzeit auf einem sehr guten Weg; (...) Bitte gehen Sie diesen Weg weiter!" Bernd U. zu Josef Pröll

"Endlich hat ein führender Politiker in Österreich den Mut aufgebracht, die notwendigen Reformen aufzuzeigen und Lösungen anzubieten." Thomas Ö.

"Die ÖVP ist am richtigen Weg! Weiter so!" Christoph K.

"Mit Abstand das Beste an Leadership und Verantwortung, das in den letzten 20 oder 30 Jahren von einem Politiker kommuniziert wurde." Karl Heinz K.

"Nur weiter so auf diesem Kurs bleiben und wir werden eine bessere Zukunft für unsere Kinder schaffen!" Florian G.

"Ich bin völlig Ihrer Meinung und wichtig ist, auch den Mut zu haben, diese Probleme anzusprechen." Christa K. zu Josef Pröll

"Endlich jemand der Klartext redet, die Probleme anspricht, auch wenn die Wahrheit für viele unangenehm ist." Günther S.

"Der Kurs, auf den Sie unsere ÖVP steuern, ist ein überaus konsequenter – und – RICHTIGER, so, wie ich es mir zu beurteilen erlaube!" Herbert R. zu Josef Pröll



› Alle Reaktionen

Mehr zu Josef Pröll:

› Josef Pröll

› Lebenslauf

› Österreichische Volkspartei

› Bundesministerium für Finanzen

› ÖVP auf Facebook

› ÖVP auf FlickR

› ÖVP auf YouTube

› Presseservice des Ministeriums

› Digitale Presse-Mappe

› Druckfähige Fotos von Josef Pröll

› Alle Infos zur Entlastung

› Kontakt